Laterna Magica Headline laterna magica verpackung
laterna magica glastraeger

Serie 1
Glasträger mit gemalten Motiven

laterna magica verpackung
laterna magica dias 1

Serie 2
Pappstreifen mit je fünf Dias

laterna magica dias 2

Serie 3
Pappstreifen mit je fünf Dias

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Serie 1 ohne Flash
Serie 2 ohne Flash
Serie 3 ohne Flash

© Björn Sagebiel

Laterna Magica

Die Laterna Magica (Zauberlampe) ist eine frühe Form der Bildprojektion und war besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert beliebt. Die Ursprünge liegen aber weit früher. Neben großen Inszenierungen von professionellen Unterhaltern war sie auch bei privaten Feiern ein beliebtes Unterhaltungsmedium – wenn auch technisch einfacher und kleiner. Die Laterna Magica ist nicht nur Vorläuferin von Diaprojektoren sondern wies bereits den Weg Richtung Bewegtbild/Film, denn mit Hilfe technischer Rafinessen war es möglich, Bewegungssequenzen zu erzeugen. Mit dem Aufkommen des Films vorlor die Laterna Magica an Bedeutung.

Die Projektoren bestehen aus einem Körper, in dem die Lichtquelle (Kerze, Brenner oder Lampe) untergebracht ist, einem Spiegel, der das Licht lenkt und verstärkt sowie einer Linse, die für ein scharfes Bild sorgt. Zwischen Lichtquelle und Linse befindet sich die Halterung für die Motive – im Grunde schon alles wie bei einem „modernen“ Diaprojektor.

Das Bildmaterial der Laterna Magica sind auf Glasträger gemalte oder gedruckte Motive (siehe Serie 1) und nach Verbreitung der Fotografie auch kolorierte Positive auf Filmmaterial (siehe Serie 2 und Serie 3). Die Motive sind zum Teil als fortlaufende Bildergeschichte konzipiert, zu der Geschichten und Texte vorgelesen wurden.